
Langfristiger Investitionsplan konsequent umgesetzt
BEUMER stärkt den Industriestandort Beckum
Beckum, 28. November 2007. Mit erheblichen Investitionen in die Optimierung der Produktionsprozesse, dem Neubau von Lager- und Forschungshallen sowie der Anschaffung von neuen Fertigungsanlagen hat die BEUMER Gruppe in den letzten Jahren den Standort Beckum gestärkt. Seit der Gründung des inzwischen weltweit agierenden Familienunternehmens im Jahr 1935 trägt BEUMER einen wesentlichen Teil zur industriellen Entwicklung der Stadt Beckum bei. Im Zuge der voranschreitenden Globalisierung, dem immer massiver werdenden Preisdruck am Markt und dem Ausbau der weltweiten Aktivitäten hat sich das inhabergeführte Unternehmen zum Ziel gesetzt, den Standort Deutschland mit langfristigen Investitionen und strukturellen Veränderungen zu festigen. Mit dieser nachhaltigen Investitionsplanung begann das Unternehmen bereits 1999 und arbeitet bis heute an der konsequenten Weiterentwicklung, die auch in Zukunft fortgesetzt werden soll.
Die fortschrittliche Ausrichtung ist durch Innovationsfreude, Kommunikation und dem ständigen Dialog zwischen Vertrieb, Technik, Forschung und Entwicklung gekennzeichnet. Mit rund 750 Mitarbeitern weltweit in insgesamt 10 Niederlassungen entwickelt BEUMER komplexe Logistiklösungen in den Bereichen Förder-, Verlade-, Palettier- und Verpackungstechnik sowie Sortier- und Verteilsysteme. Um auch in Zukunft wettbewerbsfähig zu bleiben und praxisorientierte Entwicklungen für alle Anforderungen anbieten zu können, hat das Unternehmen erheblich in das firmeneigene Technikum für Forschung und Entwicklung am Stammsitz in Beckum investiert.
Fläche für Forschungszentrum verdoppelt
Mit dem Bau einer neuer Versuchshalle im Jahr 2000 wurde die Fläche des F&E Technikums verdoppelt. Auf 1.900 Quadratmetern erstreckt sich jetzt das Forschungszentrum, in dem Maschinenbau- und Elektroingenieure die BEUMER Produktpalette entwickeln und optimieren. Um weiterhin auf dem neusten Stand der Technik zu bleiben, investiert die BEUMER-Gruppe jährlich rund drei Prozent des Gesamtumsatzes in die Forschung und Entwicklung. Dabei versteht sich das F&E-Technikum nicht nur als reines Forschungs- und Entwicklungszentrum, sondern setzt sich zusätzlich intensiv mit Anregungen, Anforderungen und Wünschen der Kunden und des Marktes auseinander. Denn nur im ständigen Dialog mit dem Anwender können zukunftsorientierte Produktentwicklungen den Ansprüchen entsprechend realisiert werden.
Eine weitere Investition tätigte die BEUMER Gruppe mit dem Neubau zweier Lagerhallen. Um den unmittelbaren Fertigungsbereich in Beckum zu entlasten, wurden 4.000 Quadratmeter Lagerfläche für den Wareneingang sowie für eine neue Versandhalle bereit gestellt. Die dadurch gewonnenen Flächen können jetzt von der Fertigung als Zwischenlager genutzt werden. Mit dem Bau der Versandhalle reagierte die BEUMER Gruppe auf die Verdoppelung des Auftragsvolumens innerhalb der letzten drei Jahre. Um den gestiegenen Anforderungen gerecht zu werden, wurde auf dem Firmengelände in Beckum im August 2007 mit dem Bau der rund 2.100 Quadtratmeter großen Halle begonnen. Rund 1 Million Euro investiert die BEUMER-Gruppe in die Baumaßnahme, die bereits im November fertiggestellt werden soll. Ergänzend zum Bau der neuen Halle werden auch die Abläufe im Versand optimiert, um die Verpackung und das Verstauen der Versandgüter den Anforderungen des Transportes anzupassen.
Umstrukturierung der Arbeitsabläufe
Neben den Hallenerweiterungen und Neubauten wurde auch in die Umstrukturierung und Neuorganisation der gesamten Produktionsabläufe investiert, mit denen sich die BEUMER Gruppe auch in Zukunft an der Marktführungsspitze halten will. Darüber hinaus hat das Unternehmen eine neue Laserschneid- und Abkanttechnik installiert. Die Konstruktion wurde an die vielfältigen Möglichkeiten der Lasertechnologie angepasst. Durch den Einsatz eines flexiblen Fertigungssystems konnte die Maschinenauslastung der CNC-Maschinen in den Bereichen Sägen und Lasern um 30 bis 60 Prozent gesteigert werden. Die gleichzeitige Optimierung des Informationsflusses bietet jetzt zwischen allen EDV-Systemen des Unternehmens größtmöglichste Transparenz in allen Fertigungsabschnitten und gewährleistet damit erhebliche Planungssicherheit.
Neue Lackieranlagen
Mit einer Gesamtinvestition von rund 2,3 Millionen Euro hat das Unternehmen neue Lackieranlagen installiert. Damit geht die BEUMER-Gruppe auf das neue Bundesimmissionsschutzgesetz, das Ende November 2007 in Kraft tritt, ein. Im Zuge der Installation der neuen Durchlauf- und Großteillackieranlage wurde auch die Ablufttechnik modernisiert. Gleichzeitig erfolgte eine komplette Hallen- und Bodensanierung. Dank der Anschaffung der Lackieranlagen hat sich die Kapazität in diesem Bereich verdoppelt. Zudem wurde der Lösemittelausstoss um 60 Prozent reduziert und eine deutlich verbesserte Qualität der Oberflächenbeschichtung erreicht.
Neugestaltetes Ausbildungszentrum
Durch die konsequente Umsetzung des langfristigen Investitionsplanes ist der Standort Beckum auf dem neusten Stand moderner Technik mit optimiertem innerbetrieblichen Materialfluss und neustrukturierten Arbeitsabläufen. Als Folge der geglückten Realisierung wurde auch die Neugestaltung und der Ausbau des Ausbildungszentrums mit modernen kaufmännischen und gewerblichen Bereichen möglich.
Für das Familienunternehmen BEUMER gehört die soziale Verantwortung für den Standort zum Firmenerfolg. Ein wichtiger Beitrag ist die Schaffung von Ausbildungs- und Arbeitsplätzen in der Region.