
Bildunterschrift:
Der durch den BEUMER stretch hood® hergestellte Inliner schmiegt sich perfekt an die Seitenwand an.
In der Chemieindustrie werden Waren wie etwa Kunststoffgranulate (Polyethylen und Polypropylen) als Kleingebinde in Säcken und als Großgebinde in so genannten Oktabins, das sind achteckige Behälter aus Wellpappe, angeboten. Bevor das Granulat in diese Behälter kommt, legten die Mitarbeiter diese bislang per Hand mit Folienbeuteln (Inlinern) aus. Diese zeitaufwendige Vorgehensweise hat jedoch mehrere Nachteile: Wird der Inliner schief eingebracht, liegt die Folie nicht sauber auf der Behälter-Innenseite auf. Unter der Spannung und der Wärme des anschließend eingefüllten Granulats kann diese dann reißen. Ist ein Einlegebeutel einmal gerissen gilt das hochwertige Granulat als verschmutzt und muß entsorgt werden. Zudem nutzen der Inliner – und damit die Ware – nicht das volle Volumen des Behälters aus.
Mit dem BEUMER stretch hood® bietet die BEUMER Gruppe mit Sitz in Beckum dafür die passende Lösung. Diese Hochleistungsverpackungs-Maschine verzichtet bei der Produktion von Inlinern auf einzelne Foliensäcke. Die Folie für den Inliner stammt stattdessen von einer Rolle. Der BEUMER stretch hood® schneidet die Folie zu und verschweißt sie. Dadurch lässt sich die Länge – je nach Einstellung – beliebig anpassen. Der Inliner wird nun mithilfe der Verpackungsmaschine etwas aufgerefft und über den Rand des Oktatainer geführt. Durch sein Eigengewicht fällt er von selbst mittig in den Behälter und schmiegt sich bei der Befüllung perfekt an die Seitenwand an. Anschließend wird der Oktatainer zur Befüllung befördert, der Inliner verschlossen und der Deckel aufgelegt. Danach kann der Oktatainer wieder zum BEUMER stretch hood® zur Warensicherung zurückbefördert werden. Hier erhält er eine Folien-Stretchhaube. Für beide Prozesse – das Inliner-Erstellen und -Einlegen sowie die Warensicherung – ist ein einziger BEUMER stretch hood®
ausreichend. Weitere Komponenten sind nicht erforderlich. Dieses System wurde zusammen mit Smurfit Kappa an den Standorten Düsseldorf und Germersheim entwickelt.